4.

Kamp-Lintfort weiter entwickeln ohne die Wurzeln zu vergessen

Wir befinden uns einer Stadt, die momentan einen tiefgreifenden Wandel durchlebt. Doch wie wir auch den Übergang einer ländlichen Kloster- zu einer industriellen Bergbaustadt geschafft haben, so werden wir auch die Entwicklung zu einer Kloster-, Bergbau- und Hochschulstadt erfolgreich meistern, dem Kamp-Lintfort des 21. Jahrhunderts. Eine solche Stadtentwicklung darf die Wurzeln und die Identität von Kamp-Lintfort nicht vergessen, sondern muss sie vielmehr pflegen und weiterentwickeln.

 

Dies bedeutet, dass auch bei der Nachfolgenutzung des ehemaligen Bergwerksgeländes Lösungen gefunden werden müssen, die den Erhalt der, für das Stadtbild prägenden, Gebäude ermöglicht und den Bürgern Raum zur Erinnerung lässt. Gleichzeitig ist es natürlich unabdingbar, dass der wirtschaftliche Aderlass, den der Wegfall des Bergbaus in Kamp-Lintfort verursacht, kompensiert wird. Die Schaffung eines Bahnanschlusses und die Entwicklung neuer Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe und Logistik genießen daher auch für uns Jungsozialisten eine hohe Priorität bei der weiteren Entwicklung.

 

Im Bereich der Innenstadtentwicklung hat Kamp-Lintfort in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Die Moerser Straße und insbesondere der Bereich, wo sich früher die drei Weißen Riesen befanden haben eine deutliche Aufwertung und Belebung erfahren. Den Bau des Einkaufszentrums „3 Eichen“ begrüßen wir. Auch der Neubau der Hochschule wird zukünftig weitere positive Akzente in der Kamp-Lintforter City setzen. Ein Problem stellen jedoch schon seit längerem die Freiherr-vom-Stein-Straße und der Rathausplatz dar. Auch für diesen Bereich möchten wir, dass mittelfristig Lösungen erarbeitet werden, um endlich auch in Gänze eine attraktive Innenstadt zu erreichen.

Die Standortsuche für die Volkshochschule in Kamp-Lintfort muss hierbei auch berücksichtigt werden. Einen zukünftiger gemeinsamer Standort mit der Stadtbücherei würde hier die beste Lösung darstellen.